Montag, 6. Oktober 2008

Missing Link

Sure 58: Die Streitende
Sure 59: Die Auswanderung
Sure 60: Die Schlachtordnung
Sure 61: Die Versammlung

In der Welt der drei "Religionen des Buches" ist es selbstverständlich, daß die ältesten Mitglieder, die Juden, nur eins der drei Bücher als gültig anerkennen, die Christen zwei und die Moslems drei.

Ebenso selbstverständlich ist es, daß die Christen Hinweise im ersten Buch, dem Alten Testament, finden, die das zweite Buch, das Neue Testament, mit seinem Vorläufer verbinden.

Für einen Moslem ist dann konsequenterweise auch der nächste Schritt logisch: Altes und Neues Testament enthalten nach seiner Vorstellung auch Hinweise auf das dritte und letzte Buch, den Koran. An dieser Stelle reiben sich allerdings Juden und Christen ausnahmsweise einmal gemeinsam ungläubig die Augen. Wo, fragen sie, sollen solche Hinweise zu finden sein?

Daß die Christen im Alten Testament wörtliche Hinweise auf den Messias, den Christus, wie er griechisch heißt, in reichem Maße finden, bestreiten die Juden nicht. Sie deuten die entsprechenden Stellen nur fundamental anders, indem sie Jesus die Messias-Würde absprechen. Aber wo, so fragt man sich sozusagen in Jerusalem und Rom gleichzeitig, wo findet sich ein Hinweis auf einen Propheten namens Mohammed in einem der beiden Bibelbücher?

Ich hatte vor einigen Jahren schon einmal gehört, daß ein Prophetenwort des Alten Testamentes als Prophezeihung auf Mohammed gedeutet worden war, und zwar las ich es bei einem zum Islam bekehrten christlichen Priester. Er wies im Propheten Haggai auf eine Stelle hin (Kapitel 2, Vers 7), in der es heißt, daß Gott die Welt erschüttern wird und daß dann aus allen Enden der Erde die Kostbarkeiten aller Nationen kommen und den Tempel in Jerusalem füllen werden. Hebräisch liest sich die Stelle von den Kostbarkeiten aller Nationen als chemdat kol ha-gojim, und tatsächlich erinnert der Konsonantenstamm CH-M-D* von chemdat an den gleichen Stamm von achmad, von Mohammed. Der wäre also als Person die kostbare Erfüllung des heiligen Ortes.

Der Koran enthält in Sure 61 diese Verbindung nun noch sehr viel expliziter, er baut sie verglichen mit der biblischen Verbindung aber nur "rückwärts", indem er eine in der Bibel nicht vorhandene Prophezeiung erstmals im Koran berichtet. Die Kommentatoren wiederum setzen alle Kräfte daran, um auch "vorwärts" den missing link nachzuweisen. Hier zunächst der Koran:

Und da Jesus der Sohn der Maria sprach: "O ihr Kinder Israel, siehe ich bin Gottes Gesandter an euch, bestätigend die Thora, die vor mir da war, und einen Gesandten verkündigend, der nach mir kommen soll, des Name Ahmed."
(Vers 6 in der Henning-Übersetzung)

Was die Kommentatoren hierzu ergänzend erarbeitet haben, ist die folgende Theorie: auch nach dem Zeugnis der Bibel, und zwar dem des Johannes-Evangeliums, hat Jesus einen prophetischen Nachfolger verheißen. Er wird im griechischen Originaltext Paraklet genannt, Tröster, wie Luther in Johannes 14 und an weiteren Stellen in den beiden Folgekapiteln übersetzt:

Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen andern Tröster geben, daß er bei euch sei in Ewigkeit.
(Johannes 14, Vers 16 in der Luther-Übersetzung)

Dieser Paraklet ist nach dem Selbstzeugnis von Johannes 14,26 der Heilige Geist:

Der Tröster, der heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
(Johannes 14, Vers 26)

Dieser Deutung widerspricht Searchtruth und mit ihr wohl auch anderen moslemische Kommentatoren, die bereits zu Zeiten der Henning-Übersetzung 1901 bekannt waren. Sie behaupten, daß das schwer übersetzbare Wort Paraklet falsch überliefert wurde und in Wirklichkeit Periklyt, heißt, "der Gepriesene", was die gleiche Bedeutung wie Ahmed hat.

Unterstützung findet diese These, die also eine Parallele zwischen der in Sure 61 überlieferten Prophezeiung des Ahmed und der Verheißung aus Johannes 14 herstellen würde, in einem Evangelium Barnabas, das sich in der islamischen Welt großer Beliebtheit erfreut. Es liefert eine in vielen Punkten andere, dem Islam nahestehende Version des Lebens Jesu. Wikipedia hat hierzu einen ausführlichen Artikel, in dem allerdings erhebliche Zweifel an der Echtheit dieses Evangeliums erhoben werden.

Umgekehrt kennt Searchtruth eine Reihe von Gründen für die Zweifel an der Echtheit der vier biblischen Evangelien und bedient sich dabei moderner Ergebnisse der historisch-kritischen Methode westlicher Theologen**. Diese Theologen, die den gegenwärtigen mainstream zumindest der protestantischen Theologie bilden, datieren die Entstehung aller Evangelien sehr spät, und zwar auf die Zeit nach dem Jahre 70. In diesem Jahr fand die in den Evangelien vorausgesagte Zerstörung des Tempels in Jerusalem durch die Römer statt, ein Ereignis, das man historisch-kritisch betrachtet gar nicht voraussagen kann.

Niemand wird mir verübeln, daß ich als Christ an der Glaubwürdigkeit meiner verehrten vier Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes festhalte und deshalb weiterhin ein missing link zwischen Koran und Bibel sehe. Da, wo die Moslems eine Verbindung von Jesus zu Mohammed nachweisen wollen, steht für mich die Einzigartigkeit des Retters und Erlösers Jesus Christus.

Ich sehe aber auch, daß der Wunsch nach einer Brücke zwischen den beiden Büchern im Grunde genommen ein Baustein für den Frieden zwischen Moslems und Christen ist.

* in den semitischen Sprachen, zu denen Hebräisch und Arabisch gemeinsam gehören, definiert sich eine Vielzahl von Bedeutungen über Dreiergruppen von Konsonanten, zu denen sich die Vokale dann nur noch zur Nuancierung des Wortsinnes hinzugesellen
** ob die Leute von Searchtruth wissen, auf was sie sich da einlassen? Wenn historische Kritik erlaubt ist, dann muß man sie auch auf den Koran anwenden dürfen - mit allerdings vorhersehbar verheerenden Folgen!

Kommentare:

Nureddin Öztas hat gesagt…

Lieber Herr Runkel,
der folgende Text scheint angebracht zu sein, um ein Gleichgewicht zu schaffen:
Der Prophet Muhammad in der Bibel
Geschrieben von Fethullah Gülen
Mittwoch, 31 Mai 2006
So gut wie alle früheren Propheten sagten das Kommen des Propheten Muhammad voraus. Trotz aller verzerrten Darstellungen, die im Laufe der Zeit Einzug in Thora, Psalmen und Evangelien gehalten haben, weisen noch immer einige Passagen auf die Ankunft Muhammads hin.

Die Thora z.B. verspricht:

Damals sagte der Herr zu mir: "Einen Propheten wie dich will Ich ihnen mitten unter ihren Brüdern erstehen lassen. Ich will ihm Meine Worte in den Mund legen, und er wird ihnen alles sagen, was Ich ihm auftrage. Einen Mann aber, der nicht auf Meine Worte hört, die der Prophet in Meinem Namen verkünden wird, ziehe Ich Selbst zur Rechenschaft" (Deuteronomium, 18:17-19)

Die Worte einen Propheten wie dich unter ihren Brüdern beziehen sich ganz eindeutig auf einen Propheten, der von Ismail, dem Bruder Isaaks und Ahnherr des Volkes von Moses (der Kinder Israel) abstammt. Der einzige Prophet, der nach Moses von Ismail abstammte und ihm in vielerlei Hinsicht ähnelte (auch er brachte z.B. ein neues Gesetz und führte Krieg gegen seine Feinde), war der Prophet Muhammad. Der folgende Vers besagt, dass die Israeliten keinen Propheten wie Moses hervorbrachten:

Niemals wieder ist in Israel ein Prophet wie Moses aufgetreten. Ihn hat der Herr Auge in Auge berufen. (Deuteronomium, 34:10)

Der Koran weist auf dieselbe Tatsache hin:

Wahrlich, Wir haben euch einen Gesandten geschickt, der euer Zeuge ist, wie Wir zu Pharao einen Gesandten geschickt hatten. (73:15)

Der Satz Ich will ihm meine Worte in den Mund legen, und er wird ihnen alles sagen, was Ich ihm auftrage in Vers Deuteronomium, 18:17-19 (s.o.) weist darauf hin, dass der angekündigte Prophet ein Analphabet sein und all das aussprechen würde, was ihm offenbart wurde. Dasselbe bekräftigt Gott auch im Koran:

...noch spricht er aus Begierde. Vielmehr ist es eine Offenbarung, die (ihm) eingegeben wird. (53:3-4)

Der folgende Vers bezieht sich auf die Prophetenschaften von Moses, Jesus und Muhammad:

Er sprach: Der Herr kam hervor aus dem Sinai, Er leuchtete vor ihnen auf aus Seïr; Er strahlte aus dem Gebirge Paran... (Deuteronomium, 33:2)

Der Prophet Moses sprach am Sinai zu Gott und erhielt dort die Thora überreicht. Der Prophet Jesus empfing die Offenbarung Gottes in Seïr, einem Ort in Palästina. Ein letztes Mal manifestierte Sich Gott der Menschheit in Paran, einer Bergkette nahe Mekka in Seiner Offenbarung an den Propheten Muhammad.

Die Bergkette Paran findet schon in der Thora Erwähnung. (Genesis, 21:19-21) Dort wird sie als ein Ödland beschrieben, in dem Hagar und ihr Sohn Ismail von ihrem Ehemann Abraham zurückgelassen wurden. In jenem Ödland entsprang auch die Quelle Zamzam. Im Koran (14:35-37) heißt es, dass Abraham Hagar und Ismail im Tal von Mekka zurückließ, das seinerzeit ein unbewohntes Gebiet innerhalb der Bergkette von Paran war. Der oben zitierte Vers fährt fort:

...Er trat heraus aus Tausenden von Heiligen; ihm zur Rechten flammte vor ihnen das Feuer des Gesetzes.

Dieser Vers bezieht sich auf den angekündigten Propheten Muhammad, der zahllose absolut rechtschaffene Gefährten haben würde. Die Worte Feuer des Gesetzes spielen auf die Tatsache an, dass ihm erlaubt und sogar befohlen werden würde, gegen seine Feinde zu kämpfen.

Jesus sagte:

Habt ihr nie in der Schrift gelesen: "Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden; das hat der Herr vollbracht, vor unseren Augen geschah dieses Wunder"? Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen; auf wen der Stein aber fällt, den wird er zermalmen. Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volke gegeben werden, das die erwarteten Früchte bringt. (Matthäus, 21:42-44)

Der Eckstein, von dem in diesem Vers die Rede ist, kann nicht der Prophet Jesus sein; denn die Verse beziehen sich auf die vernichtenden Niederlagen, die die Anhänger des Ecksteins ihren Feinden zufügen würden. Kein Volk aber wurde vernichtet, weil es das Christentum ablehnte. Das Christentum gewann gegenüber dem Römischen Imperium erst an Boden, nachdem es seine ursprüngliche Identität verloren und sich mit den römischen Religionen versöhnt hatte. Die Herrschaft des Westens über die Welt aber war auf den Triumph wissenschaftlichen Denkens über die Kirche des Mittelalters zurückzuführen und nahm die Gestalt eines rücksichtslosen Kolonialismus an.

Der Islam hingegen beherrschte über viele Jahrhunderte hinweg fast die Hälfte der ‚alten' Welt. Seine ursprüngliche Reinheit wurde nie verwässert, seine Feinde mussten viele Niederlagen einstecken, und er verteidigte sich mit Erfolg gegen das Christentum. Zurzeit erlebt der Islam eine ‚Wiedergeburt' in seinen Eigenschaften als reine, authentische Religion, als Lebensweg und als Hoffnung auf Erlösung für die Menschheit. Abgesehen davon erklärt der Prophet Jesus selbst, das Königreich Gottes werde seinen Anhängern genommen und einem Volk gegeben werden, das eine eigene Frucht hervorbringen werde.

Außerdem beschreibt sich der Prophet Muhammad in einer aufschlussreichen Passage in einem Hadith, der sowohl in der Sammlung Sahih al-Bukhari als auch im Sahih al-Muslim aufgezeichnet wurde, selbst als Eckstein, der das Gebäude des Prophetenschaft vervollständigt.

Im Evangelium des Johannes verkündet Jesus das Kommen des letzten Propheten:

Doch ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich fortgehe. Denn wenn ich nicht weggehe, wird der Paraklit nicht zu euch kommen. Gehe ich aber, so werde ich ihn zu euch senden. Und wenn er kommt, wird er die Welt überführen (und aufdecken), was Sünde, Gerechtigkeit und Gericht ist. (Johannes, 16:7-8)

In diesen Versen wird der Prophet Muhammad als Paraklit bezeichnet. Dieses Wort ist griechischen Ursprungs und bedeutet soviel wie der, der zwischen Wahrheit und Unwahrheit unterscheidet. Christliche Interpreten übersetzten es jedoch mit ‚Berater' (Gideon's International), ‚Helfer' (American Bible Society) oder ‚Tröster' (The Company of the Holy Bible) und behaupteten, es beziehe sich auf den Heiligen Geist. Den Beweis dafür, dass der Heilige Geist kam und tat, was Jesus vorausgesagt hatte, blieben sie jedoch schuldig.

Wenn der Heilige Geist, wie die Christen behaupten, der Erzengel Gabriel ist, dann kam er viele Male zum Propheten Muhammad, um ihm die Offenbarungen Gottes zu übermitteln. Jesus kündigte das Kommen des Paraklits an mehreren Stellen an. Dabei bediente er sich zwar verschiedener Namen; die Funktion dieses Paraklits stellte er jedoch immer gleich dar, z.B.:

Wenn aber der Paraklit kommt, den ich euch vom Vater aus senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, dann wird er Zeugnis für mich ablegen. (Johannes, 15:26)

Noch viel habe ich euch zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit führen. Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern er wird sagen, was er hört, und euch verkünden, was kommen wird. Er wird mich verherrlichen; denn er wird von dem, was mein ist, nehmen und es euch verkünden. (Johannes, 16:12-14)

Dies sind nur einige wenige Anspielungen, die die Bibel auf den Propheten Muhammad macht. 114 solcher Anspielungen listete der verstorbene Hussain Dschisri in seinem Werk Risalat al-Hamidiya auf.

Es ist jedem selber zu überlassen, wie er für sich entscheidet. Es ist die ewige Frage des Glaubens, Gott nimmt unseren freien Willen bei der Entscheidung nicht.

Mit lieben Grüßen,

Nureddin Öztas

Peter Oberschelp hat gesagt…

Ich sehe aber auch, daß der Wunsch nach einer Brücke zwischen den beiden Büchern im Grunde genommen ein Baustein für den Frieden zwischen Moslems und Christen ist.

Ein wichtiger Baustein in der Luhmannschen Gesellschaftstheorie sind die Kontingenzformeln. Sie erlauben es, das im einzelnen nicht bestimmbare jeweilige Zentrum der großen gesellschaftlichen Funktionssysteme gleichwohl zu benennen. Dabei sind die Kontingenzformeln durchweg ins Positive gekehrt und helfen so, die Dinge am Laufen zu halten. Auch entsteht die Suggestion, daß es das, was benannt ist, auch geben muß, und vielleicht, mag mancher denken, liegt es gar nicht so fern. So ist etwa Gerechtigkeit (außer VERDI und der LINKEN weiß ja kein Mensch, was das wirklich ist) die Kontingenzformel für das Justizsystem oder Gott diejenige für des Religionssystems. (Um dem üblichen Mißverständnis vorzubeugen: Damit ist nicht gemeint, Gott sei eine Kontingenzformel oder gar: er sei „nicht anderes als“ eine Kontingenzformel, beschrieben ist lediglich sein Reflex im Gesellschaftssystem.)

Es kann kaum Zweifel bestehen, daß wir im Augenblick Zeuge der Geburt der Weltgesellschaft sind, und ich möchte meinen, Friedliches Zusammenleben ist ihre vorläufige Kontingenzformel. Auch diese Formel weist die Merkmale des Positiven und des scheinbar Erreichbaren auf. Wenn man allerdings der Versuchung nachgibt, dem Friedlichen Zusammenleben konkrete Züge zu verleihen: Zwölf Milliarden friedliche Verbraucher auf dem Niveau der USA oder Europas, die pausenlos die Welt in allen Bezügen konsumieren und in ihrer unerschöpflichen Freizeit ständig mit Ryan Air unterwegs sind, erfaßt einen sogleich das ökologische und allgemeine Grausen. Das Ende der Welt wäre nahe. Die von Borges entworfene und von Sebald in den Ringen des Saturn wieder aufgenommene Utopie Tlön könnte ein gutes Übergangsbild für die Verheerungen durch die Weltgesellschaft abgeben: Schon überdeckt die Geschichte Tlöns alles, was wir vordem einmal wußten oder zu wissen glaubten. Nahezu sämtliche Wissenschaftszweige sind reformiert, alle Sprachen, selbst Spanisch, Französisch und Englisch, werden vom Planeten verschwinden. Die Welt wird Tlön sein.

Man kann getrost hinzufügen, auch Christentum und Islam werden wie Spanisch, Französisch, Arabisch und Englisch verschwunden sein. Die Weltgesellschaft wird nur wenig von dem er- und enthalten, was wir Heutigen oder schon Gestrigen, lieben. Das soll und kann uns nicht kümmern, und das soll und kann auch unseren friedensstiftenden Eifer, z.B. zwischen Christentum und Islam, nicht erlahmen lassen, die Kontingenzformel hält uns in Schwung.